Grüne Smoothies – Die Mitte mag es gut durchgekaut!

Ich habe mir speziell über grüne Smoothies und der 5 Elemente Küche der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) Gedanken* gemacht.

Laut  TCM gilt Rohkost im Allgemeinen als energetisch kühlend bis kalt. Je nachdem um welche Gemüseart es sich handelt. Dies ist weiterhin nicht tragisch solange die Verdauungsorgane kräftig sind und dies verwerten können.

Besitzt man jedoch eine schwache Mitte, kann es zu Problemen wie Blähbauch, Völlegefühl, Magendruck, Übelkeit oder ähnlichem kommen.

In diesem Fall sollte man eher gekochtes Gemüse und weniger Salate essen. Das Kochen ist quasi eine Art Vorstufe der Verdauung. Mit der Zufuhr von Hitze werden die Nahrungsbestandteile aufgespalten, sodass der geschwächte Organismus es leichter hat diese zu verdauen.

Apropos Verdauung

Die Verdauung fängt schon im Mund an. Durch das Kauen der Nahrung und Mischen mit dem Speichel (enthält das Verdauungsenzym Ptyalin), soll diese magengerecht vorbereitet werden. Geschieht dies nicht, haben der Magen und seine Freunde (die Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse und die Gedärme) mehr Arbeit, um die Nahrung für die Verwertung zu verarbeiten.

Vergleichbar mit einer Fabrik.

Wenn die Vorabeiter keine gute Leistungen erbringen, haben die anderen Fabrikarbeiter, die das Produkt in nächster Instanz verarbeiten sollen, mehr zu tun, bzw. kann das Ergebnis nicht vollkommen sein!

Zurück zur TCM und grünen Smoothies!

Durch die Verarbeitung der Gemüseblätter und der Früchte im Mixer wird das Kauen im Mund simuliert. Die Nahrungsmittel verlieren somit ihre kühlende bis kalte Energetik und sind um ein vielfaches besser zu verdauen!

Gelangt der Smoothiebrei in den Mund und wird für wenige Sekunden mit dem Speichel vermischt, kann dieser optimal vom Magen und den anderen Organen aufgenommen und verarbeitet werden.

Smoothies sollten stets frisch zubereitet werden. Es gibt im Internet einige wertvolle Informationen.

Tipp: ich gebe zu meinem grünen Smoothie  gerne 1 Teelöffel Ingwerpulver hinzu, so unterstütze ich zusätzlich meine Verdauungsorgane.

* Gedanken dienen zur Anregung, zur Beschäftigung mit dem Thema. Sie müssen nicht richtig sein, sie sind nicht vollendet!